Fußball verbindet Menschen. Im Friedrichshagener SV trainieren und spielen Menschen unterschiedlichen Alters, verschiedener Herkunft und mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten zusammen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, setzt sich der Verein bewusst mit den Themen Respekt, Vielfalt und einem fairen Miteinander auseinander.
Auf Empfehlung des MdA Maik Penn sowie von Sebastian Grytzka von der Stephanus-Stiftung kam der Kontakt zur Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) zustande. Gemeinsam wurde ein Workshop organisiert, der den Start für die weitere Arbeit an diesem Thema bildete. Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, welche Werte den Verein prägen und wie mit Ausgrenzung, Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit umgegangen werden soll.
Am Workshop beteiligten sich Vorstandsmitglieder, Trainer, Betreuer, Schiedsrichter, Eltern sowie Spielerinnen und Spieler aus dem Jugend- und Erwachsenenbereich. Gemeinsam wurden Erfahrungen ausgetauscht, Perspektiven diskutiert und erste Ideen entwickelt.
Der Workshop war der Auftakt für die weitere Arbeit. In den kommenden Monaten werden Arbeitsgruppen die Ergebnisse vertiefen. Anschließend soll gemeinsam mit einer Universität ein Studienprojekt umgesetzt werden. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen und einen Leitfaden für alle Verantwortlichen im Verein zu entwickeln, damit Respekt, Fairness und Offenheit dauerhaft im Vereinsalltag gelebt werden.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für den offenen Austausch und freuen uns darauf, die nächsten Schritte gemeinsam zu gehen.