A-Jugend im Revierderby am Punktgewinn gehindert

Revierderby beim KSC, Wulfs Spielbericht spiegelt wider, weshalb uns das Spiel "sauer" aufstieß...

 

Köpenicker SC - Friedrichshagener SV 1912   3 : 1

Friedrichshagener SV mit: Sternbeck– Eberle, Gruner, Weese, Papior – Albowski, Frede – Weigelt, Steglich, Crahe – Puttkammer

Wechselspieler: Wernecke, Dürlich, Möwius

 

Der Nachmittag begann nicht gut für den Friedrichshagener SV. Paul Schraepler verletzte sich beim Warmmachen. Für ihn rückte Andor Papior in die Startelf.

Der KSC begann enorm druckvoll. Der Zeiger der Uhr hatte noch keine Runde gedreht, da musste Julian Sternbeck im Tor bereits das erste Mal eingreifen und den Einschlag verhindern. Nach 3 Minuten bekam Justus Weese so gerade noch den Körper an den Ball, die Kugel ging knapp an der Kiste vorbei. Kurz danach die nächste Riesenchance für den KSC, der Aufsetzer ging über das Tor. Das längst überfällige 1:0 fiel nach 10 Minuten – allerdings aus einer Abseitsposition.

Der Anfangsdruck war überstanden und es stand zum Glück für den FSV nur 1:0. Die Köpenicker mussten dem Tempo zu Beginn nun Tribut zollen, unsere Jungs kamen besser in die Partie. Und auch prompt zu gefährlichen Torannäherungen. Jannis Puttkammer traf nach 21 Minuten aus Nahdistanz nur die Latte, Finn Wernecke scheiterte aus der Distanz.

Wie bereits in Weißensee am vergangenen Wochenende kam der FSV per Foulelfmeter richtig in das Spiel zurück. Jannis Puttkammer blieb vom Punkt völlig ruhig und versenkte sicher. Unabhängig davon musste der FSV den nächsten Rückschlag verkraften. Für Jonah Albowski ging es verletzungsbedingt nicht weiter.

Der KSC erhöhte vor der Pause nochmal die Schlagzahl. Nach 37 Minuten parierte Julian Sternbeck erneut stark, den Nachschuss grätschte Tim Frede von der Linie. 1:1 – zur Halbzeit, Ein intensives, ein umkämpftes Spiel, in dem es für den KSC um die Absicherung des Aufstiegsplatzes ging.

 

Beide Teams lieferten sich nach Wiederbeginn einen offenen Schlagabtausch, wobei der FSV die größeren Spielanteile hatte und auch insgesamt den überzeugenderen Eindruck hinterließ. In Minute 57 aber nutzte der KSC eine Unaufmerksamkeit in der FSV-Defensive zum 2:1. Aber unsere Jungs hielten das Spiel weiter offen, versuchten alles, um die nicht immer sattelfest wirkende Abwehr des KSC zu beschäftigen. Jannis Puttkammer war einmal bereits durch, konnte nur auf Kosten eines Fouls gestoppt werden. In der Situation hätte man auch über glatt Rot nachdenken können.

Scheiterte Finn Wernecke nach etwa 80 Minuten noch per Kopf, ersprintete er 5 Minuten später die Kugel und kam im Strafraum vor dem Torwart an das Spielgerät. Bereits am Keeper vorbei, wurde er mittels Foulspiel ausgebremst. Die Schiedsrichterin ließ zu unser aller Entsetzen weiterspielen. Die nachfolgende Konfusion nutzte der KSC eiskalt zum 3:1 aus. Bitter, ganz bitter und völlig unverdient. Und ganz sauer stößt uns auf, das bereits im Heimspiel gegen Lichtenberg 47 die gleiche „Unparteiische“ einen Punktgewinn des FSV verhinderte, als sie in der Nachspielzeit ein klar irreguläres Tor für Lichtenberg anerkannte.

 

Eine engagierte Leistung unserer Jungs ist heute leider nicht belohnt worden. Ob sich der KSC mit dem Aufstieg in die Verbandsliga einen Gefallen tut – wer weiß. Das ist nicht unsere Baustelle. Fakt ist, dass wir dem KSC im A-Juniorenbereich in der kommenden Saison nicht gegenüberstehen werden. Ganz ehrlich – es gibt Schlimmeres.

 

Im letzten Saisonspiel zu Hause gegen den BSV 1892 am kommenden Samstag wollen wir die Spielzeit versöhnlich beenden und nochmal einen guten Auftritt hinlegen, möglichst mit 3 Punkten gekörnt, um dann eine zünftige Party folgen zu lassen.

18.05.2019 / WR